Von Liebe und Köstlichkeiten

Freitag, 11. Juli 2014




Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen... 
By the way, da fällt mir ein, ich habe in Berlin eine ganz zauberhafte Karte gefunden, nämlich diese:



... und weil ich die so toll finde, möchte ich sie Euch natürlich nicht vorenthalten, genauso wenig, wie das tolle Stachelbeer-Baiser-Rezept von Feel Wunderbar <klick>. 

Vor einigen Tagen habe ich bei dem Biohändler meines Vertrauens köstlichste Stachelbeeren spontan gekauft. So spontan, dass ich erst gar nicht wußte, was ich damit anfangen sollte und habe im schlauen Netz umgeschaut. So bin ich auf die Seite von Feel Wunderbar <klick> gelandet und das ist im wahrsten Sinne ganz wunderbar! :-)

... und herausgekommen ist eine Geschmacksexplosion in meinem Mund! OMG war das köstlich! Ich habe mir erlaubt, das Rezept ein kleines bisschen abzuändern und habe zwei Rezepte mit einander verheiratet. Habt ihr auch Lust,  Hochzeitsgäste dieser romantischen Tartehochzeit zu sein, dann folgt bitte meiner Einladung...





Stachelbeer-Tarte mit Ricotta, Ingwer, Kardamom und Baiser
(für eine längliche Tarteform, abgewandelt der Rezepte à la Feel Wunderbar und Frl. Klein)

Zutaten für den Tarteboden
  • 200 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 80 g kalte Butter
  • 1 Ei
Zutaten für die Füllung
  • 250 g Ricotta
  • 150 g Mascarpone
  • 100 g Sahne
  • 3 EL Zucker
  • 1 Ei
  • Mark von 1er Vanilleschote
  • 1/2 TL frischer und geriebener Ingwer
  • 1 Msp gemahlener Kardamom
  • 1 Schale Stachelbeeren
  • 2 EL brauner Zucker
  • 50 g Butter
Zutaten für das Baiser
  • 2 Eiweiß
  • 100 g Puderzucker
Mehl mit Mandeln und Puderzucker, Vanillezucker, Backpulver, Butter und Ei zu einem glatten Mürbeteig verarbeiten. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank circa 30 Min. kühlen.

In der Zwischenzeit werden die Stachelbeeren gesäubert und von Stielen sowie Enden befreit. Butter mit Zucker in einer Pfanne zum schmelzen bringen und anschließend die Stachelbeeren hinzugeben. Das Ganze wird erwärmt bis die grüne Farbe der Stachelbeeren zu 'schmelzen' beginnen, die Frucht jedoch noch ganz bleibt. 

Der gekühlte Teig wird nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt und in einer gefettete Tarteform gelegt. Im vorgeheizten Backofen den Boden bei 180°C Ober-/Unterhitze 10 Minuten blind backen.

Ricotta mit Mascarpone, Sahne, Zucker, Ei, Mark der Vanilleschote, Ingwer und Kardamom cremig rühren und auf dem Tarteboden verteilen.

Anschließend die Stachelbeeren mit Soße darüber geben. 

Für die Baisermasse werden 2 Eiweiß benötigt, die man zu Eischnee schlägt und zwischendurch den Puderzucker nach und nach hinzugibt. Am Ende sollte die Masse schön zähflüssig sein. Tipp von Vivienne: Die Masse zwischen Daumen und Zeigefinger zerreiben. wenn man noch Zuckerpartikel spürt, dann muss die Masse noch weiter gerührt werden. Zum Schluss wird die Baisermasse über die Stachelbeerschicht gegeben und das Ganze für circa 60 Minuten bei 150°C in den Backofen geben.

Abkühlen lassen und in den kulinarischen Himmel abheben.




Und? Habe ich zuviel versprochen. Geht nicht, stimmt's? 

Für heute wünsch' Euch ein großartigen Start ins Wochenende. Ein Sommernachtmärchen wird hoffentlich wahr... WM-Finale Deutschland - Argentinien steht an diesem Wochenende an! Meine Daumen sind gedrückt und Eure? Und allen Ferienbeginner wünsche ich zauberhafte Ferientage.

Liebste Grüße,
Eure Nina-Su

Photoshooting with my Mini-me

Montag, 7. Juli 2014



Vor ein paar Tagen haben wir einen zauberhaften Mama-Tochter-Tag zu Ferienbeginn verbracht. Während Sohnemann mit Papa auf dem Bolzplatz war, haben wir unsere Zeit auf dem Kornfeld und im Park vertrieben. Bewaffnet mit meiner Kamera habe ich ein paar Momente mit meiner kleinen Großen eingefangen...











Super viel Spaß machen Photoshoots, wenn das Model selbst Spaß daran hat und dann ist jeder Schuss ein Treffer! Ich freu' mich riesig über das Ergebnis...









Anschließend waren wir im Schloßpark. Das war die Ruhe vor dem Sturm, bevor die Schützen des hiesigen Schützenvereins das traditionelle Schützenfest eröffneten. Neben Enten füttern und an sich der Schönheit im Schloßpark zu erfreuen, sind auch hier ein paar schöne Bilder entstanden...













Mit diesen Bildern verabschiede ich mich in die Sommerferien...
Die nächsten Wochen wird es hier auf dem Blog etwas ruhiger werden, doch hin und wieder wird mich die Sehnsucht zum Blog bestimmt hierher ziehen...

Vielleicht habt ihr ja auch Lust auf ein Photoshooting bekommen und wohnt zufällig in meiner Nähe, dann nutzt gerne für eine Anfrage das Kontaktformular in der Sidebar oder die Nachrichtenfunktion über Facebook <klick>. Ich freu' mich auf Euch! :-)

Liebste Sonnengrüße,
Eure Nina-Su

Der Frühstückstisch ist gedeckt...

Freitag, 4. Juli 2014



.... und aufgetischt wird eine Aprikosenmarmelade mit Lavendel.

Schon seit fast einem Jahr warte ich, endlich diese Marmelade machen zu können. Diese Gaumenfreude habe ich im vergangenen Jahr das erste Mal bei meiner lieben Astrid *winkenachostwestfalen* gekostet. Doch leider gab' es zu diesem Zeitpunkt keine frischen Aprikosen und so musste ich es auf diesen Sommer verschieben. 

Am Marktag suchte ich meine Lieblingsbiogärtnerei auf und kaufte dort die ganzen reifen Aprikosen auf. Verzeiht liebe Mitbürgerinnen, ich war's. Dafür habe ich Euch noch ein paar harte Aprikosen im Körbchen übrig gelassen... ;-) Den zarten Lavendel habe ich frisch aus meinem Garten geholt, also auch Bio sozusagen, ohne Zusatzstoffe und ohne Pestizide! :-) 










Viele wissen gar nicht, dass man Lavendel auch gut in der Küche verwenden kann. Interessante Informationen rund um den Gebrauch von Lavendel in der Küche findet ihr bei Lavendel.net <hier>. Wichtig ist, dass man beim Lavendel darauf achtet, dass er aus dem ökologischen Anbau kommt und nicht behandelt ist. Auch, dass getrockneter Lavendel intensiver im Geschmack ist und bei zu großzügiger Menge, der Lavendel bitter wird. Also feinfühlig dosieren.






Aprikosenmarmelade mit Lavendel
(reicht für circa 4 1/2  220ml-Weck-Gläser, daher am besten direkt die doppelte Menge machen!)

Zutaten
  • 1 kg reife Aprikosen
  • 335 g 3:1 Gelierzucker
  • 50 g brauner Zucker
  • 1 Biozitrone (2 TL Zitronenabrieb, 6 EL Zitronensaft)
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 - 2 EL frisch gezupfte Lavendelblüten oder getrocknete, dann nur halben bis einen EL
Marmeladengläser 10 Minuten kochen und sterilisieren, bevor sie gefüllt werden.

Aprikosen werden gewaschen und ordentlich entsteint. Hierbei sollten auch Stiele und braune Stellen entfernt sowie die Fruchthälften in kleine Würfel geschnitten werden. Anschließend gebt ihr die gewürfelten Aprikosen in einen großen Topf und mischt sie mit Gelierzucker, braunem Zucker, dem Mark der Vanilleschote und die Zutaten der Biozitrone. Unter Rühren werden die Aprikosen aufgekocht und köcheln circa 20 Minuten bei mittlerer Hitze weiter. Ab und zu umrühren nicht vergessen! Nach der Hälfte der Zeit, wird das Obst püriert. Ich liebe es, wenn es ganz fein püriert wird und keine Stückchen mehr vorhanden sind... doch das ist selbstverständlich Geschmacksache. Anschließend wird die Konfitüre noch einmal kurz sprudelnd aufgekocht. Die abgespülten und sorgfältig abgezupften Lavendelblüten werden nun der Konfitüre hinzugefügt und untergerührt. Wichtig ist hierbei, dass die Lavendelblüten erst kurz vor dem Fertigstellen hinzugegeben und nicht püriert werden! Die fertige Konfitüre wird bis zum Rand in sterile Twist-off-Gläser gefüllt, die im Anschluss verschlossen und 5 Minuten auf dem Kopf gestellt werden. Gläser wieder umdrehen und abkühlen lassen. Köstlich!









Sie eignet sich auch gut als süßer Gruß aus der Küche. Mit Liebe hergestellt und verschenkt. In diesem Sinne habe zwar heute kein Gläschen Marmelade für Euch, dennoch ein Rezept mit Liebe für Euch notiert...

Ab heute läuten bei uns die Ferien ein, so möchte ich Euch bereits jetzt schon eine zauberhafte Ferienzeit wünschen.

Habt es fein und fühlt Euch herzlichst gegrüßt,
Eure Nina-Su

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