Ein Pflaster für's Seelen-Aua...

Dienstag, 26. März 2013




Nein, dass wird kein Blogpost über DIY, wie bastle ich mir ein Pflaster mit Masking Tape. Mein heutiger Post richtet sich an alle, die sich selbst momentan nicht auf der Sonnenseite fühlen...

Leider gibt es sie nur zu oft, die äußeren Gegebenheiten der Ungerechtigkeit, der Demütigung, der Demotivation oder einfach des Nicht-verstehen-Wollens vom Gegenüber. Es mag wohl daran liegen, dass ein gnadenloses, hohes Maß an Ich-Empfinden des Gegenübers vorliegt oder dass die Selbstachtung beziehungsweise das Selbstvertrauen bei der verletzten Person eher weniger ausgeprägt ist. Und genau in dieser Konstellation tut es furchtbar weh. Schlussendlich endet es - gerade bei einem Aufprall dieser zwei beschriebenen Persönlichkeiten - in Ängsten, Selbstzweifel der zarten Seele und Befürchtungen. 

Wenn dann noch unterschiedliche oder nicht kalkulierbare Situationen eintreten, dann ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle vorprogrammiert. Diese Hilflosigkeit gespickt mit den Emotionen sich alleingelassen, verletzt, enttäuscht zu fühlen und einfach down zu sein, sind nur einige Beschreibungen, welche sich in solchen Momenten im Inneren ausbreiten. Und bevor man machtlos kapituliert und sich diesen Gefühlen nun endgültig hingibt, sich aufgibt, wäre der innerliche Ruck, sich seines Selbst positiv bewußt zu machen, ratsam, das Krönchen zu richten und nach vorn zu schauen!

Schlimm und auffällig finde ich, dass immer mehr Menschen von ihrer eigenen Schwäche, wie z. B.  Unsicherheit, überhöhten Druck von Außen oder auch gar Bedrohung ihres Selbstwertgefühls, angetrieben werden, zu solchen Extremen zu neigen. Dieses unkontrollierte, unberechenbare, hemmungslose explodieren, aber auch dieses Nicht-nachdenken und nicht hinterfragen und somit auch das entgegengebrachte kaltherzige Desinteresse am Gegenüber wird immer öfter in unserer Gesellschaft ausgelebt. Die dadurch entstehende Respektlosigkeit, einhergehend mit der puren Ignoranz, ob unbewusst oder bewusst,  gehört somit schon zur Tagesordnung.

Hmm, mich stimmt das schon sehr nachdenklich, wenngleich ich mich glücklicherweise nicht in einer solchen Situation befinde.

So schnell ist es geschehen, dass man Opfer einer menschlichen Schwäche von Gegenüber wird. Der Ausdruck, der mir hierzu einfallen würde, schlucke ich besser... Schneller als man hinschauen kann, wird man in einem solchen Moment 'abgewatscht' und heruntergezogen, ohne das sich irgendjemand vorher ins Bewusstsein ruft, was damit anrichtet wird! Dabei reicht schon ein kleines bißchen Feingefühl, Achtsamkeit und Sorgsamkeit mit dem Gedankengut aus, um eine solche Situation nicht eskalieren zu lassen. Das zarte Pflänzchen - geknickt...

Doch, ist es wirklich notwendig, dass man solche Kämpfe kämpfen muss? Warum gibt es immer öfter ein Gegeneinander statt ein Miteinander? Gerade wo wir sowieso jeden Tag auf's neue dem Leistungsdruck standhalten und neue Herausforderungen annehmen müssen, ob im privaten Bereich oder im Job, ob im zwischenmenschlichen oder im übermenschlichen Kontakt... 

Was macht Dich aus?
Wann hast Du Dir über Dich selbst das letzte Mal Gedanken gemacht?
Oder vielleicht anders gefragt: Wann hast Du Dich selbst wertgeschätzt?

Ja, manchmal hilft es, wenn man einfach mal loslassen darf, sich anlehnen kann und einfach ein Lächeln geschenkt bekommt. Kleine Freuden eben! So reiche ich Dir meine Hand, geb' Dir meine Schulter und nehm' Dich sachte in den Arm.

Ich sag' Dir jetzt was und bitte denk' nicht nur in diesem Augenblick daran, sondern halte es Dir immer wieder vor Augen:

DU bist etwas ganz, ganz besonders, ...
... denn DU bist Gottes Goldstück!
... denn DU bist die Sonne!
... denn DU bist Liebe!

Schön, dass es DICH gibt!

Noch etwas zum Schluss. Kein Leben ist perfekt, doch Du kannst Deines mit ein paar wundervollen Gedanken schöner machen!

Ganz viele Sonnenstrahlen und glückliche Momente wünsche ich Euch und ein Flugküßchen gibt's dazu,

Eure Nina-Su

Kommentare :

  1. Liebe Nina-Su,
    ich denke, Du machst Dich hier für jemanden stark, der Dir wichtig ist. So vermute ich jedenfalls.
    Ich habe gelernt - oftmals schmerzhaft - , dass jeder Gegenwind irgendwie doch auch in mein Leben geweht ist, um mir etwas bewußt zu machen. Für mich ist das Annehmen, die Akzeptanz, ein großer Schritt gewesen, den Kampf aufzugeben. Und wenn ich noch kämpfe, dann nur, weil ich das Geschenk noch nicht gefunden habe. Dabei geht es nicht darum zu ignorieren oder alles gut zu heißen. Aber es heißt, den Kampf aufzugeben.

    Auch das vermeintlich 'böse' Gegenüber ist ein Geschenk, ein König.

    Das alles impliziert der Satz 'Alles ist gut!' - genauso wie es ist.

    Der Satz stammt aus einem Film: Everything is good in the end; if it's not good, it's not the end...

    Ich wünsche Dir eine wundervollen Abend.
    Anke



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    1. Liebe Anke,

      nein, ganz so ist es nicht. Ein manches Mal tut es gut, einfach seine Gedanken zu sortieren - nicht mehr und nicht weniger!

      Deine Zeilen haben mich berührt, denn in Teilen sehe ich es so wie Du, dass mich Gegenwind, so wie Du es beschreibst, in meinem Bewußtsein stärkt, dass er kommt, um zu lernen und anzunehmen. Sicher ist das auch der asiatische Einfluss in mir! In meiner 'Harmoniesucht' ist mir zwar kämpfen zuweilen zu wider, dennoch stehe ich für Gerechtigkeit und werde auch sehr wohl Paroli bieten, wenn es um meine Kinder, meine Familie oder mich geht...
      Es kommt von oben! Auch ich wünsche Dir einen zauberhaften Abend.

      Herzliche Grüße,
      Nina-Su

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    2. Liebe Nina-Su,
      für Gerechtigkeit bzw. für sich und seine Wahrheit einzustehen, finde ich absolut wichtig. Das verstand ich aber nicht als Kämpfen.
      Manches ist echt Definitionssache. Eben weil jeder seine eigene Wahrheit hat.


      Ganz liebe Grüße,
      Anke

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Ich freue mich sehr über Deinen Besuch auf meinem Blog und auch über Deinen Kommentar zu diesem Post! Er ist nämlich meine Motivation zum bloggen, wirklich wahr! Und dafür bin ich Dir sehr dankbar! Sei aber bitte nicht enttäuscht, wenn ich nicht direkt antworte. In der Regel warte ich ein, zwei Tage ab und beantworte Eure Zeilen direkt im Anschluss im Kommentarbereich. Bis zum nächsten Mal! Eure Nina-Su

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