Wedding & more... Die Terminfindung

Donnerstag, 13. Februar 2014


*kreisch* 

Der Antrag wurde gestellt und nach der ersten Verdauung dieser großartigen *kreisch* Nachricht hört man noch Tage später das Herzchen ein paar Tackte höher schlagen, während sich die Mundwinkel zu einem Dauergrinsen verformen...


Hach ist das eine aufregende Zeit. Doch jetzt heißt es erst einmal tieeeeef Luftholen, bevor man sich in die Planung der anstehenden Hochzeit macht. Wie in allen Dingen, sollte man erst einmal Ruhe bewahren. Ich weiß, nach so einer Love-Message ist das gar nicht so einfach, doch es klappt. ;-)

Ich werde versuchen, meine Weddingbeiträge nach Themen zu ordnen. So fange ich heute mit dem Termin und den Dingen, die Euch jetzt erwarten, an.

Während der Planerei, aber auch natürlich nach dem Fest, ist sollte die Kommunikation mit seinem liebsten Schatz ganz vorne stehen! Ich erwähne es extra, da ja die Hochzeitsplanung mehr so ein 'Frauending' ist. Ich bin jetzt mal so frei, und spreche mal für mich! ;-) Gerade weil wir Frauen - ok! ICH - schnell dazu neige(n), Ideen jetzt und sofort umzusetzen, ist auch die Sicht des Partners oder gern auch ein anderer Blickwinkel wichtig.  So entstehen nicht nur neue Ansätze und Ideen sondern auch das Gefühl des Zusammenseins und des gemeinsamen Planens. Auch, wenn es noch sooo viel Freude bereitet, was es ja tun sollte und es ja noch etwas Aufregender macht, wäre ein Alleingang wirklich nicht das Gelbe vom Ei! Ihr wollt ja schließlich ein rundum perfektes Fest! By the way, man sagt, dass es ein perfektes Fest nicht jibbet, da immer etwas nicht Planbares passiert, aber das ist es, was es aus macht und somit ist es schlussendlich doch perfekt! ;-)

Zu erst wäre die Einordnung in welchem Quartal die Hochzeit stattfinden sollte, hilfreich. Habt ihr eine romantische Frühlingshochzeit im Kopf oder schwebt Euch mehr eine Sommerhochzeit vor. Vielleicht seid ihr auch doch eher ein Herbst- oder Wintertyp. Ganz egal, nur sollte Euch von Anfang an bewußt sein, dass sich nicht immer alles zu einer Jahreszeit verwirklichen lässt. Eine Sommer-Sonnengartantie stellt Euch auch keiner aus. Auch bedingt planbar ist zum Beispiel das Essen oder der Brautstrauß bzw. die Blumendeko. Ich weiß noch zu genau, dass ich auf meine Lieblingsblumen, wie Ranunkeln und Pfingstrosen zu meiner Septemberhochzeit verzichten musste, da diese ja nur Ende des Frühjahrs blühen. Auch äußere Umstände, wie z.B. die Locationwahl solltet ihr mit einbinden. Denn wenn ihr zu einer Scheunen- oder Gartenhochzeit tendiert, solltet ihr besser eine mildere Jahreszeit wählen. Auch hier verlagert sich das Wetter... Nicht immer ist es im Mai schön und immer öfter haben wir tolle Spätsommermonate, wie z.B. September und Oktober.

Ist die Jahreszeit erst einmal eingeordnet, solltet ihr Euch einen Termin heraussuchen und auch 2 Alternativtermine überlegen... 



Denn zeitgleich mit dieser Terminauswahl kommen die ersten Überlegungen, ob ihr Teile der Feierlichkeiten auslagern wollt. Vielleicht gibt es ein schönes Hotel oder die bereits oben genannte romanische Scheune. Eine vorab Besichtigung ist in jedem Falle ratsam. Vielleicht wollt ihr ja auch im Ausland heiraten oder in einem Schloss mit einem traumhaften Garten. Doch egal welche Location es sein sollte, die erste Terminanfrage mit allen Auswahlterminen solltet ihr ganz zeitnah in folgender Reihenfolge stellen:

- erste grobe Terminabstimmung mit der Familie, den Trauzeugen und den engsten Freunden
- Terminabsprache mit Pfarrer Kirche und Standesamt
- Locationwahl

Bitte gebt Euch selbst und auch Euren Gedanken vieeel Zeit mit der Planung. Hier sollte man nämlich auch beachten, dass in der Regel heißbegehrte Feierlocations oder auch bestimmte Schlösser, wo Zeremonien ausgerichtet werden schon sehr frühzeitig ausgebucht sind! Und mit frühzeitig meine ich 12 bis 18 Monate vorher... Jaaa, ihr lest leider richtig. Auch die begehrten und guten Weddingphotographer haben leider ähnliche Vorlaufzeiten... Habt ihr Euch für einen Termin in der Hochzeithochsaison, also von Mai bis September entschieden, dann solltet ihr in jedem Falle schon einmal bei Kirchenmusikern, Musikern und/oder DJ vorsprechen und die Termine blocken! 



Während der gesamten Vorbereitungszeit fand' ich es sehr hilfreich, einen Notizblock stets bei mir gehabt zu haben. Ihr glaubt gar nicht, wann und wo und in den unmöglichsten Situationen Euch ein Gedanke oder eine großartige Idee überkommt... und genauso schnell wie der Gedanke angeflogen kam, so schnell ist er auch wieder weg... Das kann Euch nicht passieren, wenn ihr es gleich notiert! ;-) Das habe ich schon in meiner Ausbildungszeit gelernt: Wer schreibt der bleibt... Auch eine Kamera oder ein Smartphone mit Kamera ist hilfreich. Manchmal schlendert man durch die Stadt und sieht etwas Hübsches. Mit dem passenden Foto ist in jedem Fall die Erinnerungsstütze gegeben.

Auch habe ich mir direkt zu Beginn meiner Planungen einen Hochzeitsordner angelegt, der mir sehr hilfreich gewesen ist. Alle Gespräche, Informationen, Bestellungen habe ich dort abgeheftet und vorne vor einen Zeitplan für die Hochzeitsvorbereitungen geheftet. So hatte ich alles auf den ersten Blick. Die Unterteilung meines Wedding-Ordner sah so aus:

  • Planung
  • Kleid, Ringe, Accessoires
  • Drucksachen
  • Kirche
  • Kids Taufe
  • Hochzeitslocation
  • Deko & Give-away
  • Sweet Table
  • Flowers
  • Photography
  • Mr. DJ
  • Diverse Infos

Im Internet findet ihr jedoch auch viele vorgefertigte Hochzeitsplaner. Der Ordner wäre nicht nötig, wenn ihr Euch für einen Wedding Planner entscheidet. 



Zum selbigen Zeitpunkt ist es ebenfalls ratsam, eine erste grobe Gästeliste zu erstellen. Mit dieser Liste habt ihr den Überblick, in welcher Größenordnung die Hochzeit stattfinden wird. Hierzu habe ich mir eine Exceltabelle angelegt, die mir ebenso hilfreich gewesen ist. Neben allen Gästen habe ich Spalten eingefügt für die Versendung der Save the date- und Einladungskarten, eine weitere Spalte für die Rückmeldung, eine für die Übernachtungen sowie das Hotel und weitere für Geschenke und Danksagung. So hatte ich alles auf einen Blick. In einer zusätzlichen Tabelle könnt ihr zudem Euren Buget-/Kostenplan anlegen, damit ihr nachvollziehen könnt, ob ihr Euch in Eurem festgesetzten Rahmen bewegt.


Die ersten wichtigen Punkte sind nun angestoßen und jetzt heißt es Inspiration sammeln, doch dazu mehr im nächsten Wedding-Post!

Liebste Grüße,
Eure Nina-Su

Kommentare :

  1. Oh wei, bei mir ist es nun schon fast 20 Jahre her... :)
    ich wünsche Dir ein ruhiges Händchen, Köpfchen und Herzchen bei der Planung, aber Du bist ja super organisiert und bekommst das locker hin...
    Das schlimmste was auf einer Hochzeit in meinem Näheren Umfeld mal passiert ist? hm, der Caterer hat nix gekocht und ist auch nicht erschienen... whoooot...
    Liebste Grüße, Mira

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    1. Aaaaahhhhhh Miraaaaa! *kicher*

      Nein, ich heirate nicht noch einmal. Ich habe ja meinen Schatz bereits letztes Jahr kirchlich und 10 Jahre zuvor standesamtlich geheiratet. Es war sooo schön... ;-) Und weil es so schön war, habe ich mir gedacht, dass ich hier auf meinem Blog so eine Wedding-Serie veröffentliche, mit Tipps und Anregungen. Nicht immer, jedoch immer wieder einmal!

      Und das mit dem Caterer ist ja unglaublich... und starke Nerven sind von Vorteil.
      Liebste Grüße,
      Nina-Su

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  2. Sehr schön zu lesen, meine Hochzeit war vor 11 Jahren, eine sehr persönliche, lustige und gelungene Feier. Hat damals viel Spaß gemacht, sie zu planen, allerdings: würde ich jetzt noch eine Feier organisieren müssen, würd ich die Personenanzahl auf max. 20 reduzieren, eine kleine, gemütliche Feier machen und danach mit meinem Schatz verreisen. Fertig. Eine große Feier ist schön, aber auch nur einmal, denn am Tag der Tage ists schon auch ein Kraftakt. LG Moni

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    1. Oh Moni, ich würde auch immer eine 'intimere' Feier vorziehen. Wir waren auch nur 60 Erwachsene und ich habe es sehr genossen, dass ich mich mit jedem unterhalten habe... Doch der Kraftakt ist immer da, egal ob mit 10, 20, 60 oder 150 Gästen...

      Fühl' Dich geherzt,
      Nina-Su

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Ich freue mich sehr über Deinen Besuch auf meinem Blog und auch über Deinen Kommentar zu diesem Post! Er ist nämlich meine Motivation zum bloggen, wirklich wahr! Und dafür bin ich Dir sehr dankbar! Sei aber bitte nicht enttäuscht, wenn ich nicht direkt antworte. In der Regel warte ich ein, zwei Tage ab und beantworte Eure Zeilen direkt im Anschluss im Kommentarbereich. Bis zum nächsten Mal! Eure Nina-Su

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